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Ursachen, biologische Wirkungen und Messungen von physikalischen Störfeldern
Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von elektrischen Geräten im Haushalt und am Arbeitsplatz hat uns ein Leben mit hohem Komfort gebracht. Der praktische Nutzen dieser Entwicklung steht ausser Zweifel.
Infolge dieser umfassenden Elektrifizierung sind wir jedoch permanent von mehr oder minder grossen elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Störfeldern umgeben. Dieser sogenannte Elektrosmog ist eine besondere Art der Umweltverschmutzung. Im Wohnbereich sollte jede denkbare Auswirkung der Störfelder auf die nächtliche Regenerationsphase vermieden werden.
In der Schlafphase sind auch kleine, unterschwellige Reize von Bedeutung, weil sie unserem vegetativen System komplexe Anpassungsreaktionen abverlangen und dadurch zu einem Stressfaktor werden können. Zu hohe technische Felder und Strahlungen an Schlafplätzen bedeuten Dauerstress, da u.a. die nächtliche Produktion des für unser Immunsystem sehr wichtigen Hormons Melatonin gestört wird.
Durch die Einwirkung von technischen Feldern und Strahlungen wird der Säure-Basenhaushalt des Organismus verändert. Die lebensnotwendigen Funktionen von Blutviskosität (Zähigkeit der Blutflüssigkeit), Blut-pH-Wert und Blutsauerstoffaufnahme sowie der Kalziumgehalt des Organismus werden beeinflusst.
Folgende gesundheitliche Entwicklungen können laut internationaler wissenschaftlicher Erkenntnisse durch den Einfluss technischer Felder gefördert werden oder entstehen:
Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Reizbarkeit, nadelstichartige Schmerzen, Depressionen, Ohrgeräusche, innere Unruhe, Muskel - sowie Gelenkschmerzen, Lähmungserscheinungen, Agressivität, Herzsensationen, Augenbrennen
Menschen sollten vorsorglich den Aufenthalt in zu hohen Störfeldern vermeiden.
Mit professionellen Messgeräten ermitteln wir vor Ort die Feldbelastung z.B. am Schlafplatz bzw. Arbeitsplatz, verfassen nach der Elektrosmoganalyse einen ausführlichen Prüfbericht und beraten über eventuell notwendige Sanierungsmaßnahmen (Einbau eines Netzabkopplers, Abschirmung uvm.).
Maßstab unserer Bewertung sind die von kritischen Medizinern, Wissenschaftlern und Baubiologen empfohlenen Vorsorgemesswerte des Standards der baubiologischen Messtechnik SBM 2008.
Technische Felder ( Technics )
Elektrische - und magnetische Wechselfelder ( Niederfrequenz ) entstehen durch die elektrische Hausinstallation und durch Elektrogeräte. Sie lassen sich zum Teil mit relativ geringem Aufwand reduzieren oder sogar beheben, ohne auf Wohnkomfort verzichten zu müssen, z.B. durch den Einbau eines Netzabkopplers in den Sicherungskasten der Hausinstallation. Zusätzlich können E-Felder durch abgeschirmte Leitungen stark reduziert werden.
Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik) sind die Folge von Gleichspannungen an Bildschirmen, Synthetikteppichen, Laminatboden, Gardinen und Kunststoffoberflächen wie Lacke, Plexiglas u.a. Der immer grössere Einsatz synthetischer Materialien führt durch die geringe Ableitfähigkeit teilweise zu grossen Oberflächenspannungen. Raumklimatisch betrachtet entsteht durch die elektrostatische Aufladung ein Missverhältnis zur normalen Luftelektrizität. Diese Raumklimaveränderung hat einen negativen Einfluß auf das menschliche Wohlempfinden. Asthmatiker und Stauballergiker können besonders stark darunter leiden.
Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik) entstehen z.B. durch Gleichspannungsversorgung von Strassenbahnen, Dauermagneten oder magnetischen Metallen wie Eisen und Stahl und verändern das natürliche Erdmagnetfeld. Am Schlafplatz sind es z.B. Metallbetten, Federkernmatratzen oder Metalle an Lattenrosten, die diese unerwünschte Veränderung hervorrufen.
Elektromagnetische Felder (Hochfrequenz) entstehen z.B. durch die Aussendung hoher Frequenzen von Mobilfunksendern, Fernsehsendern, Amateurfunksendern, Radarstationen und auch durch Drahtlostelefone. Die dadurch hervorgerufenen thermischen Wirkungen auf den Organismus sind weitgehend erforscht und werden als gesundheitlich bedenklich eingestuft. Die bisherigen Forschungsergebnisse über die nichtthermischen Effekte sind nach Ansicht vieler international renommierter Wissenschaftler als noch besorgniserregender anzusehen. Störfeldreduzierungen sind durch Abschirmungen möglich.
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